Feuer bleibt einer der teuersten Schäden für ein Hotel. Eine einfache Checkliste für die Bestandsaufnahme vor der Ankunft der Gäste.
In einem Hotel gefährdet ein Brand Personen, die die Räumlichkeiten nicht kennen – oft nachts. Prävention ist daher ebenso eine moralische Pflicht wie ein Mittel, Schäden und Schliessungsdauer zu begrenzen.
Sechs Kontrollen
- Fluchtwege und Notausgänge: frei, gekennzeichnet, Notbeleuchtung funktionsfähig.
- Branddetektion: Melder getestet und gewartet, Alarm in allen Bereichen hörbar.
- Löschmittel: Feuerlöscher kontrolliert und zugänglich, Personal in der Anwendung geschult.
- Küchen: Dunstabzüge und Filter gereinigt, Fritteusen geschützt, Kochanlagen kontrolliert.
- Elektroinstallationen: periodische Kontrolle, keine überlasteten Steckdosen oder Verlängerungskabel, Technikräume frei.
- Organisation: aktuelle Evakuierungsanweisungen, regelmässige Übungen, geführtes Wartungsprotokoll.
Auch an die Versicherung denken
In vielen Kantonen ist die Gebäude-Feuerversicherung einer kantonalen Anstalt übertragen. Mobiliar, Waren und vor allem der Betriebsunterbruch müssen hingegen separat versichert werden. Eine mehrmonatige Schliessung kann deutlich teurer werden als der Sachschaden selbst.
Ein Audit vor Ort dokumentiert den Zustand der Schutzmassnahmen, priorisiert Massnahmen und ermöglicht es oft, den Versicherern ein besseres Risikoprofil zu präsentieren.
Die Angaben auf dieser Seite sind allgemeiner Natur und ersetzen keine persönliche Beratung.